Ländliches Kernwegenetz

Die Allianz arbeitet im landwirtschaftlichen Wegebau zusammen

Projektsteckbrief

Projektpartner BBV-LandSiedlung
Thema Landwirtschaft, Infrastruktur

Projektbeschreibung

Die Allianz Fränkisches Saaletal hat beschlossen gemeinsam das Netz der ländlichen Wirtschaftswege zu ertüchtigen, um diese an moderne Nutzungsansprüche anzupassen. Genauso wie etwa Autobahnen oder Bahngleise müssen auch Landwirtschaftswege regelmäßig ertüchtigt werden. Im Vergleich mit Schienen und Kraftfahrstraßen sind sie in der Wahrnehmung oftmals jedoch viel weniger präsent und daher lag ihre Modernisierung lange außerhalb des Fokus von Investitionsmaßnahmen. Dennoch sind sie im ländlichen Raum ein wichtiger Bestandteil der Infrastruktur und damit Teil eines grundlegenden Wirtschaftsfaktors der Region.

Im Laufe der Zeit haben sich die Ansprüche an die Wirtschaftswege stark verändert. Traktoren und Landmaschinen werden immer größer, schwerer und haben andere Bewegungsradien als früher. Dies macht es notwendig, dass Wege identifiziert werden, die landwirtschaftlich stark genutzt und gleichzeitig ausbaufähig sind. Sie sollen als zukünftige landwirtschaftliche Kernwege gemarkungsübergreifend an aktuelle und zukünftige Nutzungsansprüche angepasst werden. Nachhaltige Kernwege besitzen idealerweise eine befahrbare Kronenbreite von 5,00 m mit einer Tragschicht von 3,50 m und überspannen das landwirtschaftlich genutzte Gebiet in einem Netz von 1,5 – 2,0 km Maschenbreite.

Der Planungsprozess und die Konzepterstellung für ein solches Kernwegenetz auf dem Gebiet der Allianz Fränkisches Saaletal wird von der BBV LandSiedlung, welches auf einen großen Erfahrungsschatz im Ausbau des ländlichen Kernwegenetzes zurückgreifen kann, begleitet. Wichtig ist bei der Identifizierung von Kernwegen die Expertise von Schlüsselpersonen aus der Region. Deshalb wurde in jeder Mitgliedskommune der Allianz die Auswahl der künftigen Kernwege gemeinsam u.a. mit Landwirten, Feldgeschworenen, Gemeinderäten sowie Vertretern des Bauamts erarbeitet.

Landwirte bewirtschaften dabei oftmals auch Flurstücke in benachbarten Kommunen. Gerade deshalb ist die Erstellung eines interkommunalen, ineinandergreifenden Kernwegenetzes die logische Konsequenz, um den Wegeausbau so zu planen, dass dieser für die Zukunft gewappnet ist. Gleichzeitig sinken durch die interkommunale Zusammenarbeit pro Kommune die Kosten für die Konzipierung des Netzes deutlich. Zusätzlich wird die Konzepterstellung zu 75 % mit Mitteln des Amts für Ländliche Entwicklung Unterfranken gefördert.

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